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Musik | 17.06.2016 – Allgemeine Zeitung Mainz/Rhein-Main-Presse/Wiesbadener Kurier

Pures Adrenalin am Piano: Der junge Mainzer Musiker und Komponist Franz Ferdinand August Rieks

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Von Maike Hessedenz 

MAINZ – Ein Leben ohne Musik – das gab es bei Franz Ferdinand August Rieks nie. Und das wird es auch künftig nie geben. Lebenselixier, Traumberuf, Lieblingsbeschäftigung, vor allem aber ein nahezu unbeschreibliches Talent: Der 17-Jährige ist das, was man gerne als Wunderkind bezeichnet. Schließlich hat er bereits vor vier Jahren sein Vorstudium in Klavier und Komposition an der staatlichen Hochschule für Musik in Karlsruhe begonnen. Dort studiert er weiterhin; natürlich neben seinen zahlreichen Konzerten, Studienreisen, Wettbewerben, Übungsstunden – vor allem aber auch neben der Schule. Franz Ferdinand August Rieks besucht derzeit die Oberstufe des Rabanus-Maurus-Gymnasiums, wird 2017 sein Abitur machen. Das wird aber bei Weitem nicht das erste wichtige Dokument sein, das man ihm in jungen Jahren aushändigt. Unter anderem hat er den „Opus One“-Kompositionswettbewerb der Berliner Philharmoniker gewonnen, ist Träger des Carl-Philipp-Emmanuel-Bach-Preises für die beste Interpretation einer Sonate des Bach-Sohns, hat bei Jugend Musiziert einen Bundespreis für seine eigene Komposition „Ensemble Nr. 13a“ abgeräumt, hat den Preis des Schott Music Verlags für die beste Interpretation eines eigenen Werkes erhalten. Eine Liste, die man unendlich fortführen könnte – und die der junge Musiker vermutlich im Lauf seiner Karriere weiter befüllen wird.

„Meine Eltern haben mich schon als Kind zu Konzerten mitgenommen“, erzählt er. Als Kleinkind habe er sich dann schon ans Klavier gesetzt, gemeinsam mit seinem Vater musiziert. „Irgendwann habe ich mir dann ,While My Guitar Gently Weeps’ von den Beatles ganz alleine zurecht improvisiert“, erzählt er. „Danach habe ich Klavierunterricht bekommen.“ Damals war er sechs Jahre alt. Sein Spektrum ist breit gefächert, „ich höre immer wieder etwas Neues“, sagt er. Populäre Musik, Rap, auch Klassik, vieles lasse er gerne auf sich wirken, vieles inspiriere ihn für seine Kompositionen.

Dass Musik sein Lebensinhalt ist, ist unbestritten. „Musik bietet ein so breites Ausdrucksspektrum, sie gibt mir diesen Adrenalinschub beim Komponieren und bei Konzerten“, schwärmt er.

Neben dem Klavier beherrscht er auch die Klarinette, komponiert, dirigiert, singt. Franz Ferdinand August Rieks ist hochbegabt, daran besteht kein Zweifel; in Sachen neue Musik macht ihm so schnell keiner was vor. Und in Sachen Organisation auch nicht. Seine Vorlesungen in Karlsruhe hat er so gelegt, dass er nur jeden Samstag an die Hochschule muss; er besucht jeden Tag seinen normalen Unterricht im RaMa – außer, wenn er ausnahmsweise für Konzerte oder andere wichtige musikalische Termine freigestellt wird. Er treibt Sport, trifft sich mit Freunden, fährt leidenschaftlich gerne in den Skiurlaub. Und dann wird natürlich auch jeden Tag musiziert; er lebt mit seinen Eltern in der Neustadt; wenn er also bis nachts mal wieder in die Tasten haut, dann tue er das mitunter auch in den Räumen des Landesmusikrats in der Kaiserstraße, um die Nachbarn nicht allzu sehr zu strapazieren, berichtet Etienne Emard, Geschäftsführer des Landesmusikrats, nicht ohne Stolz über das Talent in den Reihen des Jugendensembles des Landesmusikrates. „Jemanden, der auf so einer Breite solche Erfolge feiert, gibt es selten.“

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Weswegen auch die Sparkasse Mainz auf den jungen Mann aufmerksam wurde. Alle zwei Jahre vergibt der Sparkasssenverband gemeinsam mit dem Landesmusikrat und dem SWR Musikstipendien; einer der Stipendiaten aus Rheinland-Pfalz, die ein mit 3000 Euro dotiertes einjähriges Stipendium erhalten, ist dieses Jahr Franz Ferdinand August Rieks. Dass der auch schon so genau weiß, wofür er das Geld einsetzen will, freut Thorsten Mühl, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Mainz, ganz besonders. „Nach dem Abi möchte ich eine Studienreise nach New York machen“, berichtet Franz Rieks, dort sei er in diesem Jahr im Kompositionswettbewerb ausgezeichnet worden, konnte aber nicht selbst anwesend sein.

Zunächst aber steht im Herbst ein Highlight an: Beim Konzert anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Landesjugendblasorchesters am 23. Oktober ist Franz Ferdinand August Rieks Solist, wenn George Gershwins „Rhapsody in Blue“ im Staatstheater aufgeführt wird. – AZ Mainz (Juni 2016)

 

 

 

Landesjugendblasorchester spielt zum 25-jährigen Jubiläum im Mainzer Staatstheater

Von Manuel WendaMAINZ – 25 Jahre Landesjugendblasorchester, 40 Jahre Landesmusikverband Rheinland-Pfalz: Zwei Jubiläen wurden gefeiert. Im Staatstheater gab das Blasorchester unter seinem neuen Dirigenten Stefan Grefig ein Konzert. Drei Gastspiele hat das Ensemble im Rahmen seiner Herbstarbeitsphase gegeben, in Engers, Idar-Oberstein und in Mainz.

Peter Stieber, Präsident des Landesmusikrats hob im Staatstheater die Bedeutung der Laienmusikverbände in künstlerischer wie in gesamtgesellschaftlicher Hinsicht hervor.

Spielfreudig eröffneten die jungen Musiker den Abend mit „Punchinello“ von Alfred Reed, einem recht temperamentvollen Stück. Ausufernd angelegt sind die „Fantasyvariations on Theme by Niccolò Paganini“ von James Barnes. Die Caprice No. 24 für die Violine hat zahlreiche Komponisten inspiriert. Barnes hat sich des Themas mit Enthusiasmus angenommen, sehr versiert sauste das Landesjugendblasorchester durch die 20 Variationen.

Experimentell und eingängig zugleich sind die „Extreme Make-Over Metamorphoses on a Theme by Tschaikowski“ von Johan de Meij. Synkopenreich entspinnt sich das Werk. Unter Grefig spielten es die Musiker transparent, mit einem vollen und satten Klang; Spannungen bauten sich langsam auf, welche sich in amplitudenartigen Ausbrüchen entluden. Eine Besonderheit gab es hier: Flaschen kamen als Blasinstrumente zum Einsatz. Einem Zitat aus Igor Stravinskys „Le sacre du printemps“ folgte diese Einlage, dann setzte ein Marimbafonsolo ein. Wahrlich ungewöhnliche Klangfarben entstanden, ein schöner Moment.

Für die zweite Hälfte waren Werke bekannterer Komponisten vorgesehen. Zunächst gab es Leonard Bernsteins „Candide Ouvertüre“, ein Welthit. Mit Präzision leitete Grefig das Orchester.

Exaktheit und Verspieltheit im Spiel vereint

Für George Gershwins „Rhapsody in Blue“ hatte man den 18 Jahre alten Pianisten und Komponisten Franz Ferdinand August Rieks gewinnen können; er wurde bereits mit zahlreichen Kompositionspreisen ausgezeichnet. Mit Superlativen gilt es sparsam umzugehen, aber Rieks’ Deutung von Gershwins Musik war in vielerlei Hinsicht spektakulär: Ausgefeilt ist seine Technik, diese stellte er aber gar nicht in den Vordergrund. Er vermochte Exaktheit und Verspieltheit zu vereinen; nicht nur Assoziationen an Häuserschluchten, wie bei der Rhapsody üblich, sondern auch filigrane Eindrücke rief er hervor. Mit Leichtigkeit vermittelte er die Struktur des Klavierparts. So elegant und aufregend hört man dieses Stück nicht oft. – Allgemeine Zeitung: Nachrichten Mainz: 26.10.2016

 

 

 

„Idar-Oberstein. Nach der Generalprobe am Tage zuvor in Engers/Neuwied, konzertierte das 1991 gegründete Landesjugendblasorchester am Samstag im Stadttheater Idar-Oberstein, um tags darauf im Mainzer Staatstheater die Herbstarbeitsphase 2016 mit einem grandiosen Konzert abzuschließen. Der Live-Mitschnitt ist nach der Osterarbeitsphase als CD zu erwerben. Interessant für diejenigen, die dieses außergewöhnliche Programm mit dem Dirigenten Stefan Greif, der auch Chefdirigent des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz ist, nicht haben hören können. (…)

Die Vorstellung des komponierenden 18-jährigen Multitalents Franz Rieks als Pianist des George Gershwins-Klassikers „Rhapsody in Blue“ war einer der Höhepunkte. Franz Ferdinand August Rieks heißt er, der bedeutende Preise, unter anderem den Kompositionswettbewerb „Opus One“ der Berliner Philharmoniker gewonnen hat. Er spielte das ursprünglich für zwei Klaviere komponierte Werk differenziert im Anschlag, angesiedelt zwischen klassischem und jazzigen Touch.“ – Rhein-Zeitung (23.10.2016)

 

 

 

„Als Franz Rieks (16 Jahre), der als Pianist im Studio musikFabrik mitwirkt und gleichzeitig als Kompositionsstudent an den Ferienkursen teilnahm, in einem „Open Space“ ein kurzes Konzert gab, saß der Rest des Ensembles geschlossen im Publikum. Beeindruckt und auch ein wenig stolz lauschten sie seinen virtuosen Eigenkompositionen und ließen ihn erst nach einer Zugabe von der Bühne treten.“ – Neue Musik Zeitung: Raum für Austausch und Entwicklung (Ausgabe 9/14)

 

 

 

„RHYTHMEN ENTLANG DES ENDES DER RÄUME

Die Studierenden der Kompositionsklassen Rihm und Hechtle stellten neue Werke vor

Gewiss floss so mancher Tropfen Herzblut in die Werke, die von Studierenden der Kompositionsklassen Wolfgang Rihm und Markus Hechtle beim Festival ZeitGenuss der Hochschule für Musik vorgestellt wurden. Doch selbst unter der Berücksichtigung, dass es sich um Werke von Studenten handelte, blieb der Abend unbefriedigend und über weite Strecken langweilig. Dies schienen auch die Zuhörer – zum größten Teil Kommilitonen der Künstler – so zu empfinden: Der Beifall blieb distanziert.

Man hörte bei den acht präsentierten Werken nur selten wirklich einfallsreiche, künstlerisch tiefgehende Tonfolgen; vieles klang buchstabiert und blieb – zumal eine Einführung in die Werke ausblieb – dem Außenstehenden fremd. Dies galt für die Ensemblestücke von Andrés Nuño de Buen und Kathrin A. Denner ebenso wie für die Solostücke von Esther Lee, Moritz Laßmann und Jakob Raab. Es waren zumeist die Interpreten, die interessante Nuancen aus den Werken herausholten: so die Bratschistin Ann-Katrin Klebsch, die Moritz Laßmanns Sostenuto schöne Farben verlieh oder Nico Wolbert, der Jakob Raabs Marimba- Komposition „Rumänischer Heiratsmarkt im Fernsehen“ aufwertete. Auch Steven Ebels Lied-Komposition „Wie sag ich es?“ hat eine weitere Chance verdient, zumal diese für Rosi Klars Stimme etwas hoch zu liegen schien.

Doch es waren vor allem zwei Beiträge, die echtes Talent erkennen ließen. Der erst 17-jährige Franz Ferdinand August Rieks stellte mit „Rhythmen entlang des Endes der Räume“ schon sein Opus 48 vor, ein von jugendlichem Eifer berstendes Klavierstück mit interessanten Tonfolgen und feinen Klangvaleurs, das allenfalls im zweiten Teil etwas zu lang geraten ist und dem der Komponist als sein eigener Interpret enorme Wucht verlieh.“ (…) Manfred Kraft

Badische Neueste Nachrichten | Karlsruhe | KULTUR IN KARLSRUHE | 30.10.2015

 

 

 

„(…) Mit Franz Ferdinand August Rieks ist es der Hoepfner Stiftung auch in diesem Jahr gelungen, ein vielversprechendes junges Talent zu fördern. (…)“ – Hoepfner-Stiftung (Januar 2017)

 

 

 

„Wiederum kraftvoll agierte der Pianist und Komponist Franz Ferdinand August Rieks, der mit der Uraufführung seines kämpferisch-wilden Opus 47 nachhaltig Eindruck machte.“ – Badische Neueste Nachrichten: Vielseitige Talente: PreCollege-Konzert in Schloss Gottesaue (11.07.14)

 

 

 

„PORTRÄT Zuhause in der Welt des Klangs: der Pianist und Nachwuchskomponist Franz Rieks

RieksKomponist und Pianist Franz Rieks an seinem Komponier-Eck mit Klavier, Partituren und Laptop. Foto: hbz/Bahr

Die Welt von Franz Rieks ist der Klang, (…). Er sagt Sätze wie: „Ich war schon immer Komponist, das kann man nicht werden.“ Franz, der talentierte Nachwuchspianist ist eben gerade erst 15 geworden, das Werkverzeichnis seiner Kompositionen allerdings schon bei Opuszahl 26 gelandet. Von seinen Altersgenossen am Rabanus-Maurus-Gymnasium unterscheidet sich der Teenager nicht nur durch den Musikgeschmack. Franz bekennt sich kompromisslos zu seiner Begabung und führt einen Terminplan, in dem jede freie Sekunde der Musik gehört.

(…). Franz ist ein sympathischer junger Mensch mit einer angenehm ruhigen Stimme. (…)

„Musik und Klänge sind immer in mir“, erzählt er. „Auch morgens in der Schule.“ Der erste Klang, an den er sich erinnert, ist Alban Bergs Violinkonzert. (…) Von drei bis sechs Jahren erkundete Franz das Klavier auf eigene Faust. Tauchte ein in eine Welt an Klangfarben, die ihm bis heute den Atem raubt.

Stipendien, Meisterkurse, Einladungen zu Akademien, Preise und Platzierungen bei renommierten Nachwuchswettbewerben. Zeitgenössische Komponisten wie Volker David Kirchner, Wolfgang Rihm und Markus Hechtle schätzen und unterstützen den jungen Kollegen. Ab dem Wintersemester studiert Franz am Sparda Pre-College der Karlsruher Hochschule für Musik gleich zwei Hauptfächer: Klavier und Komposition. Lampenfieber, Erfolgsdruck? „Ach was, ich weiß doch, was ich kann.“

Die Frage, für was noch Zeit bleibt, erübrigt sich irgendwann im Gespräch. Es ist klar, Franz füllt seine Zeit mit dem aus, was ihn erfüllt.“ – Allgemeine Zeitung/Rhein Main Presse – Keine Lust auf Radio-Einheitspop (20.09.13)

 

 

 

„Ein Höhepunkt war die Uraufführung des Stücks „Kammermusik Nr. 2“ des erst 15-jährigen Komponisten Franz Rieks, eine „starke Hörerfahrung voller Energie und Spannung“, so die Kritik. Das Publikum im voll besetzten LBS-Foyer dankte das virtuos vorgetragene Programm der jungen Talente mit Bravo-Rufen.“ – LBS Presse (25.09.13)

 

 

 

Viel Applaus für Impulse-Stipendiaten in Donaueschingen

„Beim erstmals durchgeführten internationalen Festivalkongress „upgrade“ in Donaueschingen durften sich ausgewählte Stipendiaten des Impulse-Programms des Deutschen Musikrats über reichlich Applaus freuen. Die jungen Instrumentalisten im Alter von 15 bis 19 Jahren präsentieren ein ebenso anspruchsvolles wie farbiges Programm mit ungewöhnlichen Besetzungen und überzeugten das Publikum. Viel Einfühlungsvermögen erforderte Volker David Kirchners Diskurs für den jungen Pianisten Franz Rieks (…)“ – DMR aktuell (August 2015) – Förderprojekte Zeitgenössische Musik

 

 

 

Eine Idee wird Klang

REPORTAGE

Jedes Jahr lädt das Festival in Grafenegg junge Komponisten zum Orchester-Testlauf mit ihren eigenen Werken ein

von Jakob Buhre

Dirigent Lothar Zagrosek (2. v. li.) nimmt die Partituren des Komponistennachwuchses in Augenschein
© Wolfgang Runkel
Taktstock-Premiere: Der 16-jährige Franz Ferdinand August Rieks (li.) bei der Arbeit mit Jörg Widmann
© Jakob Buhre

 

(…) Partituren, die allesamt sehr komplex sind, die Kandidaten haben viel in die Waagschale geworfen: rhythmisch vertrackte Strukturen, ungewohnte Spielarten, Klangexperimente.

Am ersten Tag finden die Proben noch ohne Orchester statt. Ein Dirigat auf dem Trockenen, später begleitet dann eine Pianistin, werden erste Harmonien und Melodien erkennbar. So auch bei Franz Ferdinand August Rieks: Er ist mit 16 der jüngste Teilnehmer und hält zum allerersten Mal einen Taktstock in der Hand. Penibel macht ihn Zagrosek auf jeden falschen Schlag aufmerksam, geht es doch darum, sich punktgenau dem Orchester mitzuteilen. Intensiv wird hieran in den nächsten Tagen gearbeitet, Videoaufzeichnungen vertiefen die Analyse.

 (…) Behutsam, haben doch die wenigsten Klangkörper-Erfahrung, ja für den Teenager Rieks – einen Studenten Wolfgang Rihms – ist es sogar die allererste Erfahrung mit einem großen Ensemble. Seine sinfonische Dichtung Migremus per Finientem wechselt dabei zwischen dichtem Orchestersatz und anspruchsvollen Solopassagen, vor allem die knifflige Rhythmik gerät zur Herausforderung. Wobei die Musiker bei der ersten Bläserprobe vor allem das undeutliche Dirigat bemängeln: „Sie sollen nicht uns folgen, sondern wir Ihnen.“ Hinweise, die Rieks bewundernswert schnell umsetzt – und noch staunenswerter ist, wie sorglos der 16-Jährige vier Tage später die Uraufführung dirigiert. „Ich habe viel mit der Orchesterbalance gearbeitet, mir kamen beim Dirigieren auch weitere Ideen, zum Beispiel wie ich ein räumliches Glissando erzielen kann“, erzählt der groß gewachsene Wuschelkopf. „Und es war mir wichtig, für die einzelnen Musiker interessante Partien zu schreiben: Nach dem Konzert hat sich auch ein Fagottist für das Solo bedankt, das ich für seine Stimme komponiert habe.““ – CONCERTI Magazin (Ausgabe Dezember 2014)

 

 

„(…), dem erst 15-jährigen Komponisten Franz Rieks. Es folgte die Uraufführung von dessen Kammermusik Nr.2. Und tatsächlich erinnerte das auf zwei ineinander verschachtelnden Zwölftonreihen basierende Werk für zehn Instrumente, an eine fortwährende Auseinandersetzung der verschiedenen Klangkörper. Die quasi melodiösen Linien der Querflöten erfuhren ihr harsches Kontra seitens der Bläser, oder wurden durch Einwürfe vom Klavier neu bestimmt. Das Nachwuchstalent bescherte dem Publikum eine starke Hörerfahrung voller Energie und Spannung. (…)

Aus der Feder von Rieks stammte auch „Verpasst“, eine hochvirtuose Jazzstudie für Tenorsaxophon und Klavier. (…)“ – Allgemeine Zeitung/Rhein Main Presse: Kantenreicher Abend begeistert (28.09.13)

 

 

 

„WESPE – seit sieben Jahren folgt auf den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ ein kleines Musikfestival, exklusiv für Bundespreisträgerinnen und -preisträger. Die kleine Schwester des etablierten großen Wettbewerbs neigt zum Experimentieren, begibt sich auf die weniger ausgetretenen Pfade und setzt auf diese Weise bei den Musikern ganz neue Energien frei. Während die Mehrheit der WESPE-Kategorien die jungen Leute dazu ermuntert, Schätze der schier unüberblickbar reichhaltigen Musikliteratur zu heben und zu interpretieren, gibt es eine Kategorie, die sich an die Schaffenskraft der Musiker richtet und zum Komponieren auffordert: „Beste Interpretation eines eigenen Werks“.„Die Rhythmen des Werkes sind Impulse und Klanggestalten einer Skulptur, die sich durch die Räume bewegt, in denen sich die vor langer Zeit fixen Perpetua mobilia ihrer Impulse um sich selbst drehen und in der vorbeiziehenden Skulptur nachhallen.“ (Franz Ferdinand August Rieks, Klavier, aus Mainz über „Rhythmen entlang des Endes der Räume“, op. 48). Tim Stolzenburg machte gar kein Hehl aus seiner Haltung: „Wenn ein Werk überrascht, komplex strukturiert ist und zudem der Komponist eine sehr hohe instrumentale Könnerschaft bei der Aufführung seines eigenen Werkes unter Beweis stellt, sind diese Aspekte für mich untrennbar miteinander verbunden.“ Und es kommt noch ein Parameter hinzu, nämlich die Persönlichkeit, die man nicht von Werk und Interpretation trennen kann. So sind es im Endeffekt diese drei Dinge, die auf die Jury innerhalb weniger Vortragsminuten einwirken. Rückblickend würde ich behaupten, die besten Preisträger waren die, bei denen diese drei Elemente zu einer Einheit verschmolzen.“ – Neue Musikzeitung: Auf der Suche nach dem eigenen Stil – Zum Musikfestival WESPE 2014 (Ausgabe 11/14)

 

 

 

„Franz Ferdinand August Rieks aus Mainz besucht derzeit das Rabanus-Maurus-Gymnasium, gleichzeitig ist der Pianist und Komponist Jungstudent in Karlsruhe. Seine Darbietung von Olivier Messiaens „Il de Feu I&II“ war tatsächlich feurig.“ – Allgemeine Zeitung: Feuriger Messiaen, inniger Schubert – Jugend Musiziert: Preisträgerkonzert auf Schloss Waldthausen (22.07.14)

 

 

 

„„Ile de Feu I und II“ aus dem „Quatre Etudes de Rhythme“ von Olivier Messiaen wurden meisterhaft dargeboten von Franz Ferdinand August Rieks. „Die Musik, die ich spiele, ist einfach in mir drin und kommt aus dem Herzen“, sagt der 15-Jährige und spricht damit wohl vielen jungen, begabten Musikern aus der Seele.“ – Main-Spitze/Rhein Main Presse/Allgemeine Zeitung: Herausforderung gemeistert (19.02.14)

 

 

 

„Ein Paukenschlag nach der mit viel Applaus bedachten Beethovensonate: der Pianist Franz Rieks spielte „Île de Feu 2“ aus den vier rhythmischen Etüden von Olivier Messiaen.“ – Südkurier Konstanz: Sommerakademie endet mit fulminantem Konzert (09.08.13)

 

 

 

„Das von der Kulturstiftung des Bundes geförderte Jugendensemble Studio Musikfabrik bot in Darmstadt unter der Leitung von Oboist Peter Veale eine äußerst mitreißendes „Will Sound More Again“ von Wolfgang Rihm. Zwanzig mitreißende Minuten aufgeraute Saxophonlinien, sicher kommentierendes Orchesterklavier und subkonturhafter Harfentiefgang heizten  die Luft bis zum Kochen auf.“ – Neue Musik Zeitung: Mäandernde Frequenzgänge im Gemischtwarenladen (Ausgabe 9/14)

 

 

 

„(…) das Spiel Franz Ferdinand August Rieks (Volker David Kirchner: Diskurs) gefiel.“ – Frankfurter Neue Presse/Taunus Zeitung: Dem Namenspatron alle Ehre gemacht (18.06.14)

 

 

 

„Inside a new glass-fronted concert hall a young woman in jeans sits cross-legged on the foyer’s floor, head bent in concentration, conducting an imaginary orchestra as she reads a score. Inside the auditorium sit another four young composers, one eye also on their own scores, the other on the young man on stage tentatively conducting the Tonkünstler orchestra’s wind and percussion sections as they rehearse his own composition. This young conductor/composer is only 16 and it’s his first experience of conducting a professional orchestra. Indeed it’s his first time of even using a baton. At his side Lothar Zagrosek watches intently and shows the gloriously named Franz Ferdinand August Rieks how, say, to bring the musicians in with a more decisive upbeat, how to communicate with the orchestra and establish exactly what he wants from them and from his piece.

Rieks and his five fellow composers are participants in Grafenegg Festval’s Ink Still Wet scheme, presided over this year by the festival’s composer-in-residence Jörg Widmann. Taking place over the second (of four) weekends of the festival, the scheme comprises a series of workshops enabling composers to rehearse and conduct a new work with a professional orchestra, culminating in a public performance of each short composition conducted by the composers themselves. This year’s six participants (two women, four men) are aged from 16 to 33, and come from Cyprus, Denmark, Germany, Spain and South Korea. No conditions are imposed on entry levels, although it does invariably attract young and relatively inexperienced composers. What sets this scheme apart though is its emphasis on conducting. (…)“ – The Guardian: Grafenegg Festval: the best of both worlds (07.09.14)

 

 

 

„Wird der Traum vom Starruhm wahr?

Es gibt wohl kaum einen Jugendlichen, der nicht davon träumt, eines Tages auf der Bühne zu stehen und mit seiner Musik die Massen zu begeistern. Damit dieser Traum wahr werden kann, bedarf es jedoch einer gründlichen Ausbildung. Denn sobald die hoffnungsvollen Nachwuchskünstler die ersten Schritte ins Profi-Business unternehmen, trennt sich sehr schnell die Spreu vom Weizen. (…)

Darum ist die musikalische Ausbildung wichtig

Egal, ob die Musikschüler nur aus Spaß an der Musik spielen und vielleicht mit ein paar Freunden im heimischen Keller eine Band gründen wollen, oder tatsächlich eine professionelle Karriere einschlagen wollen: Mit fundierten Grundkenntnissen fällt das Musizieren wesentlich leichter. Denn Ausnahmetalente wie Franz Riekes sind eher dünn gesät. Der Pianist hat im zarten Alter von 15 Jahren bereits 26 Werke komponiert und ist auf dem besten Weg, seine Passion zum Beruf zu machen.“ – Allgemeine Zeitung: Wird der Traum vom Starruhm wahr? (26.09.13)

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